Philosophie
Die Kunst das Leben als Werk zu betrachten
Jenseits der Technik
„Draußen, jenseits der Vorstellungen von Richtig und Falsch, liegt eine Weide.
Dort werden wir uns treffen.
Wenn die Seele sich daselbst ins Gras niederlässt, ist die Welt so voll,
dass davon niemand mehr zu reden vermag."— Rumi
Die Handpan Schule des Lebens ist keine Musikschule im klassischen Sinne. Sie ist ein Raum für Menschen, die verstehen möchten, was Musik jenseits vom Erlernen von Pattern ist, jenseits von Richtig und Falsch.
Es geht um das Herz des Klangs. Um die Kunst des hinHörens. Um das Berühren im Ausdruck. Musik wird hier zum Spiegel der inneren Landschaft – und Lernen zur Reise, in deine wahre seelische Natur.
Es braucht eine neue LernArt
In der Schule lernen wir "Lernen" mit Nachahmung und Konformität gleichzusetzen. Doch Lernen ist erwiesenermaßen Spiel – Vielfalt, Neugier und Kreativität.
Aus Spiel entsteht Erfahrung. Aus Erfahrung entwickeln sich Erkenntnis und Handlungsmuster – das Bindeglied zwischen innerem Selbst und Ausdruck.
Perfektionismus, Vergleich und Kopie führen weg vom Freiheitswesen des Menschen. Es braucht ein Umdenken in der Lernkultur, damit technische Fähigkeiten, Persönlichkeit und seelische Tugenden gemeinsam wachsen können, um den Genius in jedem Menschen hervor zu bringen.
Die 3 Säulen der LernArt Pädagogik
Struktur
Strukturelles Verständnis für Rhythmik, Harmonik und Komposition.
Transformation
Restrukturierung des Lernverhaltens. Entwickeln einer künstlerischen Haltung.
Forschung
Dem Unbekannten begegnen und die überbewussten Ebenen mit ins Spiel einbeziehen.
Die Kunst das Leben als Werk zu betrachten
Unsere Vision reicht über den Klang hinaus. Wir glauben daran, dass der künstlerische Prozess kein abgetrennter Bereich des Lebens ist – sondern sein Kern. Das gesamte Leben lässt sich nach künstlerischen Prinzipien gestalten: mit Aufmerksamkeit, Hingabe und dem tiefen Wunsch nach Schönheit und Ästhetik.
Wenn wir beginnen, das Leben als gemeinsames Werk zu verstehen – und es an Schönheit auszurichten – dann schaffen wir die Grundlage für etwas, das größer ist als wir selbst: ein friedvolles Miteinander auf dieser Erde. Denn Schönheit ist kein Luxus. Sie ist Ausdruck einer göttlichen Kraft, die in jedem Menschen lebt und darauf wartet, gestaltet zu werden.
Die Handpan Schule des Lebens versteht sich als ein Beitrag zu dieser Friedensbildung – durch Musik, durch Körper, durch das gemeinsame Ringen um das Schöne.
Erst in der Anbindung an unsere höhere menschliche – seelische Natur wird uns ein Warum fürs Leben zuteil, das uns die Kraft gibt, dem Wohlergehen aller zu dienen und unser persönliches Lebensdrama zu überwinden.
Erst in den Dienste der Menschheit gestellt, reift Kunst (die Musik) zu wahrhaftigen, berührenden Werken heran, die die Macht besitzen den Lauf der Menschheit, im Sinne ihrer tiefsten Sehnsucht, zu lenken.
So wird die Musik ein Ort der Innenschau. Wir halten Ausschau nach unseren tiefsten inneren Beweggründen als Mensch, auf der Erde zu leben und zu wirken. Die Musik wird zur Erinnerung an unser Versprechen an uns selbst: unser volles schöpferisches Potential auf die Erde zu bringen und der Liebe, die wir SIND volles Vertrauen zu schenken.
Der größte Fehler entspringt unserer größten Angst
„In all den Jahren als Lehrer beobachte ich: das militante Verlangen nach Information – nach Mustern, die perfekt nachgeahmt werden sollen."
Kaum jemand weiß noch, wie man wirklich lernt. Wie man Wissen in Erfahrung verwandelt. Niemand scheint zu bemerken, dass es um Kunst geht – das Geburtshaus der Kreativität.
Konformität und Freiheit
Individualität braucht Raum. Doch die meisten fürchten ihn. Denn der westliche Geist wurde in Lernsystemen geprägt, in denen Nachahmung und Konformität als Tugend galten – und vieles was unserem eigenen Willen, unserem Freiheitswesen nach entsprang: bestraft wurde.
Um die Widerstände gegen unsere eigenen Seelenkräfte zu lösen, brauchen wir den Mut, über das Bekannte hinauszugehen – und eine lebendige Beziehung mit dem Unbekannten aufzubauen.
„Die Mona Lisa lächelt, weil sie mehr weiß als Leonardo.“
— Joseph Beuys
Warum? Weil nicht wir es sind, die das Werk erschaffen – wir sind es, die sich dem künstlerischen Prozess voll hingeben müssen. Im Vertrauen auf die Essenz und das geistige Erbe, das in uns und durch uns zum Ausdruck kommt.
Erst im Vertrauen mit uns selbst – mit dem, was wir im Innersten wissen und spüren – können wir Schritt für Schritt eine neue Welt aufbauen. Eine Welt, die nicht auf Angst gründet, sondern auf der Kraft des Geistes.
Besondere Menschen haben Werke geschaffen, um uns dieser Kraft bewusst zu machen. Marianne Williamson ist eine von ihnen:
„Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
Aber wer bist du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen."— Marianne Williamson, „A Return To Love"
Ein neuer Weg
Wo Angst regiert und die Freiheit des kreativen Geistes beschränkt ist, entsteht hier ein anderer Weg. Finde deinen eigenen Klang.
Entdecke unsere Lernziele